Zaria Forman – Eiswelten

Mit der NASA ins nicht so ewige Eis: Die New Yorker Künstlerin malt den Klimawandel.

Den Fokus auf das Positive zu richten verleiht Kraft. Ich feiere das, was wir noch haben, um den Leuten zu zeigen, dass immer noch Zeit ist etwas zu tun, um diese Erde zu schützen, die uns am Leben hält. (Zaria Forman)

Klirrende Kälte, saphirblaues Leuchten, Monolithe aus Eis. Zaria Forman zeigt in ihren Gemälden Landschaften, die vom Klimawandel betroffen sind: Antarktis, Grönland, die Malediven. 2013 waren ihre Bilder in der Serie „House of Cards“ zu sehen. 2015 war sie als Rednerin bei TED und sprach über ihre Mission, die Dringlichkeit des Klimawandels in ihrer Kunst zu vermitteln. Streetart-Legende Banksy lud sie ein, ihre Bilder in seiner Ausstellung „Dismaland“ zu zeigen. Und für ihre aktuellen Arbeiten flog sie mit der NASA über Arktis und Antarktis. Ihre Mission: „Operation Ice Bridge“. Seit acht Jahren fliegt die NASA über die Pole, um wichtige Daten zu sammeln und Vorhersagen zu Eisschmelze und Meeresspiegelanstieg treffen zu können. „Die meisten dieser Wissenschaftler gehören weltweit zu den besten ihres Faches. Und das ist reine Wissenschaft, sie sind nicht politisch. Aber die traurige Wahrheit ist, dass sie so hart arbeiten, um mit diesen wichtigen Daten heimzukommen – und keiner glaubt sie ihnen!“

Auch wenn die amerikanische Politik derzeit eine schwere Krise durchmacht: Zaria Forman zeigt, dass der einzelne doch eine Stimme hat. Und Forman malt nun an ihrem neuen Projekt: die Arktis von oben. Am Sonntag bei ARTE Metropolis und bald als Kurzfilm von Pongo Media.

 

©Zaria Forman, Jenny Nichols / Pongo Media

 

Das Geräusch von schmelzenden Eisbergen, ©Zaria Forman

Comments are closed.